Yoga bietet nicht nur körperliche Vorteile, sondern kann auch bei psychischen Herausforderungen wie Panikstörungen eine wichtige Rolle spielen. Eine aktuelle Studie von Yadla et al. (2024) untersuchte, wie Yoga als ergänzende Behandlung zu Standardtherapien bei Panikstörungen wirken kann.

In der Studie wurden 64 Teilnehmer*innen zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: eine erhielt lediglich die übliche Behandlung (Medikamente, kognitive Verhaltenstherapie etc.), während die andere zusätzlich ein 12-wöchiges Yogaprogramm absolvierte. Dieses umfasste Atemübungen (Pranayama), Meditation und körperliche Übungen wie Sonnengrüße und verschiedene Asanas. Ziel war es, sowohl die physischen als auch psychologischen Aspekte von Panikstörungen anzugehen.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Yoga-Gruppe signifikant bessere Werte in der Reduktion von Angst (gemessen mit der Hamilton Anxiety Rating Scale; beeindruckende Effektstärke d= 7.02) und der Lebensqualität erzielte als die Kontrollgruppe. Insbesondere wurden psychologische, soziale und umweltbezogene Verbesserungen dokumentiert. Dies zeigt, dass Yoga eine wertvolle Ergänzung in der Behandlung von Panikstörungen darstellen kann, indem es sowohl Stress reduziert als auch das allgemeine Wohlbefinden fördert (Yadla et al., 2024). Einige Fragen bleiben jedoch noch offen…

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